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Geschichte der "Churer Mühlbäche"


 

Wann die Mühlbäche entstanden sind, ist nicht genau bekannt. Sie können schon zu Römerszeiten funktioniert haben, urkundlich erwähnt sind sie erstmals im 12. Jahrhundert.
 
Früher speisten die Mühlbäche die offen fliessenden Stadtbächlein, besorgten die Abwasserreinigung, spendeten Wasser zum Löschen der Brände sowie zum Bewässern der Felder und füllten bei Bedarf den Stadtgraben. Ab der Mitte des 16. Jahrhunderts entstanden in Chur eine kleine Zahl von Industriebetrieben. Auch sie nutzten die Wasserkraft und siedelten sich deshalb längs der beiden Mühlbäche an. Erst mit Aufkommen von starken Elektromotoren und billigem Strom wurde der Standort am Mühlbach nicht mehr zwingend.
 
Der Mühlbach, oder die Mühlbäche sind keine natürlichen Gewässer, es sind künstlich angelegte „Industriekanäle“, die ursprüngliche Wasserfassung lag hinter dem heutigen Flössplatz an der Plessur. Seit dem Neubau der Kraftwerkzentrale Sand im Jahre 1906 ist die Fassung unmittelbar nach der Zentrale. Heute werden die Mühbäche ausschliesslich aus dem Überlauf der Zentrale gespiesen, da die direkte Einleitung von  Plessurwasser zuviel Sand in die Mühlbachkanäle bringen würde.
 
Ab der Zentrale Sand bis zum Trennbauwerk bei der kant. Sportanlage beträgt die Wassermenge 2.4 m3/s, ab der Teilung fliesst sowohl beim Obertorer Mühlbach wie auch beim Untertorer Mühlbach je 1.2 m3 Wasser pro Sekunde.
 
Der Obertorer Mühlbach überquert auf einem Aquädukt die Plessur und fliesst über Türligarten, Zollhaus, Welschdörfli, Sägenstrasse und Pulvermühle in den Rhein. Der Untertorer Mühlbach fliesst via Poststrasse, Alexanderplatz, Lacuna zum Ententeich in den Rhein.
 
In den besten Zeiten wurden die Mühlbächen von beinahe 30 Betrieben genutzt, und das Wasser der Mühlbäche wurde in Trockenperioden zu Bewässerungszwecken umgeleitet.
 
Heute sind noch das Wasserrad "Willy Sand", die Pulvermühle und die Turbine CADA vorhanden und als einziges gewerbich genutztes Kraftwerk die Anlage Rheinmühle in Betrieb. Ausserdem wird der Mühlbach noch zu Kühlungszwecken genutzt.
 
Publikation Mühlbäche
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